Hanewald-Schwerdt – Monkey Morio 2020

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Beschreibung

Als ich von einer Tour aus der Pfalz mit einem Morio-Muskat im Gepäck ankam, schauten einige meiner Mitarbeiter äußerst skeptisch. Wahrscheinlich dachten sie insgeheim: Jetzt dreht er durch oder ist total auf dem Retro-Trip. Verübeln kann ich meinen MitarbeiterInnen die erste Reaktion nicht. Ist doch Morio-Muskat eine wirklich verstaubte Rebsorte, die Ihren Beliebtheitshöhepunkt in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte und u.a. von Kurt Dehn in rustikalen Zechliedern besungen wurde. Seit Jahren ist die Anbaufläche im freien Fall und der “Morio” fristet ein Nischendasein als opulent restsüß ausgebauter Billigwein. Das klingt nach Fusel aus Römern und gar nicht nach Sortiment des Weinladen Mannheim…

Beim Weingut Hanewald-Schwerdt in Leistadt stand man vor der Entscheidung, was tun mit der alten Anlage Morio Muskat – zudem in einem nicht schlechtem Weinberg. Rausreißen? Oder vielleicht einen Schritt in Richtung moderne Weinbereitung gehen und das anwenden, was heute bei sogenannten Bukettrebsorten uptodate ist! Sauvignon Blanc aus Deutschland ist heute auf einem Level, welches den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Die Scheurebe hat als trockener Wein ein fulminantes Comeback hingelegt. Also warum es nicht mit dem Morio-Muskat probieren? Das haben sie bei Hanewald-Schwerdt also gemacht: Extrem reduktives Arbeiten, kalte Vergärung des Mostes, Trockeneis und aromatisch abgestimmt Hefen gehörten zum Repertoire, das normalerweise nur ihr preisgekrönter Sauvignon bekommt. Und der Aufwand hat sich gelohnt! Eine echte Überraschung – Make Morio great again!

 

  • Alkoholgehalt 11,5 % vol.
  • enthält Sulfite
  • Inhalt: 0,75l
  • Lebensmittelunternehmer: Hanewald-Schwerdt, Pochelstraße 37, 67098 Bad Dürkheim

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