Chateau Petrus 2018
5.900,00 €
Dunkle Pflaume, Brombeere und Heidelbeere treffen auf Trüffel, Lakritz und feine Blütennoten. Petrus 2018 verbindet enorme Konzentration mit geschliffenem Tannin, tragender Frische und einem außergewöhnlich langen Nachhall. Ein großer Merlot aus Pomerol mit jahrzehntelangem Reifepotenzial – ausgezeichnet mit jeweils 100 Punkten von Robert Parker Wine Advocate und James Suckling.
Beim Kauf von 6 Flaschen erhalten Sie den Wein in der OHK – Original Holzkiste.
12 vorrätig
Beschreibung
Petrus 2018 besitzt eine geradezu überwältigende Dichte – und die Präzision, diese Fülle bis ins feinste Detail erlebbar zu machen. Dunkle Pflaume, Brombeere und Heidelbeere bilden einen tiefen Fruchtkern, um den sich Lakritz, Trüffel, Blüten und exotische Gewürze legen. Am Gaumen verbindet sich enorme Kraft mit einer außergewöhnlich geschmeidigen Textur. Ein großer Merlot aus Pomerol, dessen Spannung weit über den ersten Eindruck hinausreicht. Jeweils 100 von 100 Punkten bei Robert Parker Wine Advocate und James Suckling würdigen diesen eindrucksvollen Jahrgang.
Petrus 2018: dunkle Frucht, florale Feinheit und enorme Tiefe
Die vorliegenden Verkostungen zeichnen das Bild eines Weines, der seine Dimension erst nach und nach freigibt. Hinter der nahezu undurchdringlichen purpurschwarzen Farbe liegt eine ebenso konzentrierte Aromatik: eingemachte Pflaumen, Brombeerkonfitüre und Heidelbeerkompott, dicht verwoben mit Lakritz und dunkler Schokolade. Schwarzer Trüffel und eine an Eisenerz erinnernde Note geben dem Duft eine erdige, herbe Tiefe.
Mit Luft tritt eine zweite, feinere Ebene hervor. Flieder, Rosen und Veilchen heben sich über die dunkle Frucht; Gewürze und nussige Anklänge erweitern das aromatische Spektrum. Gerade diese floralen Nuancen machen den Reiz aus. Sie verleihen der mächtigen Frucht eine fast schwebende Feinheit.
Am Gaumen zeigt sich die eigentliche Größe dieses Petrus: außerordentliche Konzentration, engmaschige Struktur und eine nahezu luxuriöse Geschmeidigkeit greifen ineinander. Die reichlich vorhandenen TannineGerbstoffe aus Traubenschalen, Kernen und Holz. Sie geben Rotwein Struktur und können ein trockenes, leicht herbes Mundgefühl erzeugen. Ihre Menge und Feinheit prägen das Reifepotenzial und die Textur eines Weines. tragen die Frucht mit großer Festigkeit, wirken dabei jedoch geschliffen. Eine fein eingebundene Frische hält den vollen Körper in Bewegung. Der Nachhall zieht die dunkle Frucht, Würze und erdigen Nuancen außergewöhnlich lange weiter.
100 % Merlot vom tongeprägten Plateau von Pomerol
Petrus stammt von einem rund 11,5 Hektar großen Weinberg auf einer der höchsten Stellen des Plateaus von Pomerol. Hier steht ausschließlich Merlot. Prägend ist der hohe Tonanteil des Bodens, insbesondere der charakteristische blaue Ton im Untergrund. Seine Fähigkeit, Wasser zu speichern, unterstützt die Versorgung der Reben während trockener Sommerphasen.
Diese Herkunft ist der Schlüssel zum Verständnis des Weines. Merlot entwickelt hier jene Verbindung aus Substanz, dichter Textur und tragender Struktur, die Petrus so unverwechselbar macht. Der 2018er führt besonders eindrucksvoll vor Augen, wie viel Kraft und aromatische Vielschichtigkeit die Rebsorte entfalten kann.
Sorgfältige Selektion und 18 Monate Barrique-Ausbau
Die Trauben werden von Hand gelesen und in temperaturkontrollierten Betontanks vergoren. Eine strenge Auswahl der Weinpartien entscheidet anschließend darüber, was in den Grand VinBezeichnung für den Hauptwein eines Weinguts, für den die ausgewählten Partien vorgesehen sind. Der Begriff ist für sich genommen keine amtliche Qualitätsklassifikation. gelangt. Auch einzelne Parzellen können bei dieser Auswahl unberücksichtigt bleiben.
Es folgen 18 Monate Ausbau in französischer Eiche mit einem Neuholzanteil von 50 %. Dieser Ausbau gibt dem konzentrierten Merlot Zeit, seine Struktur zu entwickeln. Frucht, Gerbstoffe und Holzwürze bilden die Grundlage für eine lange weitere Reife auf der Flasche.
Zweimal 100 Punkte: die Bewertungen im Detail
Robert Parker Wine Advocate bewertet Petrus 2018 mit 100/100 Punkten. Die Rezension hebt besonders die außergewöhnliche Reinheit der dunklen Frucht, die Vielschichtigkeit und den Gegensatz zwischen muskulöser Festigkeit und üppiger Geschmeidigkeit hervor. Pflaume, Brombeere und Heidelbeere entfalten sich darin über Lakritz, Schokolade und Trüffel bis hin zu floralen Nuancen. Entscheidend ist die Frische, die diese gewaltige Konzentration zusammenhält. Der Wein wird als ausgesprochen langsam reifend beschrieben und verlangt entsprechend Geduld.
James Suckling vergibt ebenfalls 100/100 Punkte und zieht einen Vergleich zum großen Jahrgang 1998. Er betont die Intensität und Dichte, ergänzt das Aromenspektrum um Johannisbeeren, Walnuss, Haselnuss, Veilchen und erdige Töne. Seine Beschreibung der mächtigen, zugleich polierten Tannine trifft den Kern dieses Jahrgangs: ein monumentaler Wein mit einer bemerkenswert feinen Oberfläche und einem außergewöhnlich ausdauernden Nachhall.
Ein Petrus für einen langen Reifeweg
Die Konzentration und das ausgeprägte Tanningerüst sprechen für eine langfristige Entwicklung im gut temperierten Keller. Die im Wine Advocate genannten weiteren acht bis zehn Jahre Reife beziehen sich auf den Zeitpunkt der damaligen Verkostung. Sie sind keine von heute an neu beginnende Wartefrist.
Wer Petrus 2018 jung öffnet, sollte ihm reichlich Zeit und Luft geben und seine Entwicklung im Glas verfolgen. Unsere Empfehlung: bei etwa 16–18 °C in einem großzügigen Bordeauxglas servieren. Zu Tisch bieten rosa gebratenes Rind, Lammrücken oder ein fein gearbeitetes Trüffelgericht einen passenden Rahmen. Präzise zubereitete Gerichte mit wenigen, guten Zutaten lassen der Vielschichtigkeit des Weines ausreichend Raum.
Weitere ausgewählte, seltne Weine finden Sie in der Raritäten Auswahl.
Weindaten im Überblick
- Jahrgang: 2018
- Herkunft: Pomerol, Bordeaux, Frankreich
- Rebsorte: 100 % Merlot
- Boden: tongeprägt, mit charakteristischem blauem Ton im Untergrund
- Vergärung: temperaturkontrollierte Betontanks
- Ausbau: 18 Monate in französischer Eiche, davon 50 % Neuholz
- Bewertungen: 100/100 Robert Parker Wine Advocate; 100/100 James Suckling
- Lebensmittelunternehmer: Château Pétrus, 1 Rue Pétrus-Arnaud, F – 33500 Pomerol
Allergene
Sulfite
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