Château du Cèdre – Le Cèdre 2016
41,50 € Ursprünglicher Preis war: 41,50 €39,00 €Aktueller Preis ist: 39,00 €.
Château du Cèdre – Le Cèdre 2016 ist die große Malbec-Cuvée der Familie Verhaeghe aus Cahors. Rund 40 Jahre alte Reben auf kalkhaltigen Schutthängen und den uralten Flussterrassen des Lot bilden die Grundlage dieses charaktervollen Rotweins. Spontane Vergärung, rund 30 Tage schonende Maischearbeit und 24 Monate Ausbau in großen Holzfässern und 500-Liter-Fässern. Ein eigenständiger, terroirgeprägter Malbec mit Substanz, Tiefe und der strukturellen Klasse eines großen Cahors.
Beschreibung
Le Cèdre 2016 ist die große Malbec-Cuvée von Château du Cèdre und einer der charaktervollen Vertreter der Appellation Cahors. Ein Wein aus den kalkhaltigen Schutthängen und uralten Flussterrassen des Lot, geprägt von alten Reben, behutsamer Extraktion und zwei Jahren Reife im Holz. Hier zeigt Malbec seine französische Herkunft: nicht allein über Kraft und Konzentration, sondern über Struktur, Tiefe und eine eigenständige, vom Terroir geprägte Persönlichkeit.
Château du Cèdre – die Familie Verhaeghe und die Renaissance des Cahors
Die Geschichte von Château du Cèdre beginnt mit einer Flucht. 1914 verlässt Léon Verhaeghe seine belgische Heimat und findet im südwestfranzösischen Lot Zuflucht. Sein Sohn Charles heiratet später Marie-Thérèse Rives, deren Familie in Vire-sur-Lot einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet. 1958 pflanzen die beiden ihren ersten Hektar Reben – auf jenem kalkhaltigen Gelände, das heute zu den großen Terroirs des Guts zählt. 1973 folgt die erste eigene Weinabfüllung.
Mit der Rückkehr ihrer Söhne Pascal und Jean-Marc beginnt 1987 ein neues Kapitel. Jean-Marc widmet sich den Weinbergen, Pascal übernimmt Keller und Ausbau. Seine Lehrjahre bei Jean-Marie Guffens und im kalifornischen Napa Valley bringen zusätzliche Erfahrung in den Familienbetrieb. Gemeinsam entwickeln die Brüder Château du Cèdre zu einer der maßgeblichen Adressen von Cahors. Inzwischen arbeitet mit Jules und Robin bereits die nächste Generation im Weingut.
Le Cèdre – Malbec von Kalkstein und den alten Terrassen des Lot
Cahors ist eine der historischen Heimaten des Malbec. Hier besitzt die Rebsorte eine andere Ausdrucksform als in vielen ihrer internationalen Anbaugebiete. Die Weine schöpfen ihren Charakter aus den unterschiedlichen geologischen Formationen des Lot-Tals, aus Kalkstein, alten Flusssedimenten und einer Landschaft, in der Malbec seit Jahrhunderten verwurzelt ist.
Le Cèdre stammt aus rund 40 Jahre alten Reben, die auf kalkhaltigen Schutthängen und den hoch gelegenen Mindel-Terrassen wachsen. Letztere bestehen aus etwa 500.000 Jahre alten Ablagerungen des Lot. Zwei außergewöhnliche Bodenformationen, die dieser reinsortigen Malbec-Cuvée ihre Herkunft und ihren unverwechselbaren Charakter verleihen.
Präzision statt übermäßiger Extraktion
Im Keller setzt Pascal Verhaeghe auf eine ebenso konsequente wie zurückhaltende Vinifikation. Die Vergärung erfolgt spontan mit den natürlichen Hefen der Trauben. Rund 30 Tage bleibt der Wein auf der Maische, wobei die Extraktion bewusst sanft geführt wird. Nicht maximale Gerbstoffausbeute ist das Ziel, sondern eine harmonische Verbindung von Frucht, Struktur und Substanz.
Es folgt ein 24-monatiger Ausbau in großen 57-Hektoliter-Holzfässern und 500-Liter-Fässern. Die unterschiedlichen Fassgrößen erlauben eine lange, behutsame Entwicklung, ohne den eigenständigen Charakter des Malbec durch vordergründige Holzaromatik zu überdecken. Auf önologische Zusatzstoffe wird während der Vinifikation verzichtet; lediglich vor der Abfüllung erfolgt eine geringe Schwefelgabe.
Le Cèdre 2016 – die große, eigenständige Seite des Malbec
Le Cèdre ist kein Wein, der seine Herkunft hinter opulenter Frucht oder demonstrativem Holzeinsatz versteckt. Seine Klasse liegt im Zusammenspiel von Substanz, Gerbstoffstruktur und jener besonderen Tiefe, die große Malbec-Weine aus Cahors auszeichnet.
Der Jahrgang 2016 hat inzwischen eine interessante Phase seiner Flaschenreife erreicht. Ein Wein, dem man Zeit und Aufmerksamkeit schenken sollte – nicht zuletzt, um seine Entwicklung im Glas zu verfolgen. Bei Bedarf empfiehlt sich behutsames Dekantieren.
Am Tisch verlangt Le Cèdre nach einer Küche mit entsprechender Tiefe: geschmorte Rinderbäckchen, Lammkarree, Wild, Entenbrust oder Steinpilze. Auch zu gereiftem Hartkäse und den kräftigen Spezialitäten des französischen Südwestens ist dieser Cahors hervorragend aufgehoben.
- Herkunft: Frankreich, Cahors AOC
- Jahrgang: 2016
- Rebsorte: 100 % Malbec
- Terroir: Kalksteinschutthänge und alte Flussterrassen des Lot
- Rebalter: rund 40 Jahre
- Vinifikation: spontane Vergärung, rund 30 Tage Maischestandzeit, sanfte Extraktion
- Ausbau: 24 Monate in 57-hl-Holzfässern und 500-Liter-Fässern
- Alkoholgehalt 13,5% vol.
- enthält Sulfite
- Inhalt: 0,75l
- Lebensmittelunternehmer: Château du Cèdre, Bru, 46700 Vire-sur-Lot, Frankreich
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